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Verantwortungs­kette

Die Verantwortungskette ist ein strukturierter Prozess der Übergangsgestaltung ab dem 2. Schulhalbjahr in den Abschlussklassen der Sekundarstufe I und II unter Beteiligung aller Partner in der Landesinitiative KAoA. Alle Jugendlichen, die noch keine Anschlussperspektive haben, sollen im Rahmen der Verantwortungskette nochmals Angebote der verschiedensten Partner erhalten, um eine passende Anschlussoption zu erhalten. Der Prozess der Verantwortungskette umfasst standardisierte Elemente, die in allen Gebietskörperschaften verbindlich umzusetzen sind. Die Koordination des Prozesses liegt bei der Kommunalen Koordinierungsstelle.

Papierfiguren, die eine Kette bilden. Quelle: Stillfx, Adobe Stock

Was ist das Ziel?

  • Identifizierung von Jugendlichen ohne Anschluss durch die Schule
  • Hinführen von identifizierten Schülerinnen und Schülern zur schulischen Berufsberatung der Agentur für Arbeit
  • Vermittlung von Schülerinnen und Schülern vor dem Verlassen der Schule in passende Anschlüsse
  • Abstimmung der Angebote in der Region

Wer sind die Partner?

Dazu zählen:

  • Schulen
  • Bundesagentur für Arbeit
  • Jobcenter
  • Industrie- und Handelskammer Köln
  • Handwerkskammer Köln
  • Untere Schulaufsicht
  • Jugendhilfe
  • Kommunale Koordinierungsstelle etc.

Wer ist die Zielgruppe?

Jugendliche ohne konkrete Anschlussoption. Diese Schülerinnen und Schüler dürfen nicht verloren gehen. Sie sollen rechtzeitig Jugendliche ohne konkrete Anschlussoption. Diese Schülerinnen und Schüler dürfen nicht verloren gehen. Sie sollen rechtzeitig und zielgerichtet beraten werden:

• Schülerinnen und -schüler der Abgangsklassen ohne Anschlussperspektive (SEK I und II)

Ablauf

Ab dem 2. Schulhalbjahr startet der Prozess. Die Lehrkräfte arbeiten eng mit der Beratung der Bundesagentur der Arbeit in der Schule zusammen.

Spätestens 6 Wochen vor Ende eines Schuljahres werden die Daten der Schülerinnen und Schüler ohne Anschlussperspektive, welche die Schule verlassen werden und nicht an die Beratung der Arbeitsagentur angeschlossen sind, von den Schulen über die Bezirksregierung an die Bundesagentur für Arbeit übermittelt.

Es wird das Ziel verfolgt, die Schülerinnen und Schüler auch nach ihrer Beendigung des Schulverhältnisses dabei zu unterstützen, eine konkrete berufliche Perspektive zu finden.

Die Angebote aller Partner, die in der Verantwortungskette beteiligt sind, werden zusammengetragen und den Schulen zur Verfügung gestellt.

    Praxishilfen zur Organisation der Verantwortungskette

    Die Kommunale Koordinierungsstelle (KommKo) des Rhein-Erft-Kreises stellt den Schulen eine Übersicht mit den Beratungsangeboten und Sommerferienangeboten der Partner zur Verfügung:

    • Zeitschiene und Angebote aller Partner
    • Offene Sprechzeiten der Berufsberatung (jeden Donnerstag)

      Agentur für Arbeit Brühl
      Wilhelm-Kamm-Straße 1, 50321 Brühl
      Immer donnerstags, 09:00 bis 15:00 Uhr, in den Oster-, Sommerferien

      Agentur für Arbeit Bergheim
      Kölner Straße 16, 50126 Bergheim
      Immer mittwochs, 09:00 bis 15:00 Uhr, in den Oster- und Sommerferien

    • Last-Minute CheckIN Ausbildungsbörse der Agentur für Arbeit
      Jahnhalle Kerpen, Jahnplatz 1, 50171 Kerpen
      Donnerstag, 16.07.2026, von 15:00 bis 18:00 Uhr