Klasse 8

Die Potentialanalyse

Zu Beginn des achten Jahrgangs nehmen alle Schüler*innen (SuS) im Rhein-Erft-Kreis an einer Potenzialanalyse (PA) teil. Für bestimmte SuS werden gesonderte mehrtägige PA´s angeboten.

Die Potentialanalyse ist das erste Element der beruflichen Orientierung im Rahmen des Landesprogramms „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA).

Die Potenzialanalyse wird bei einem zertifizierten Bildungsträger durchgeführt. Hierbei erhalten die Schüler*innen Einzel- und Gruppenaufgaben zu verschiedenen Kompetenzbereichen, wie z.B. Teamfähigkeit, Organisation, Motorik, Kommunikationsfähigkeit.

Bei der Potenzialanalyse gibt es keine Noten!

Es werden insbesondere die Stärken der Schüler*innen beobachtet. In einem Auswertungsgespräch mit Erziehungsberechtigten, SuS und dem durchführenden Träger wird das Ergebnis besprochen.

Die Potenzialanalyse liefert eine Momentaufnahme der persönlichen Stärken, Fähigkeiten und Interessen und gibt erste Anhaltspunkte in der beruflichen Orientierung. Sie soll anregen zu einer ersten Auseinandersetzung mit der beruflichen Orientierung.

Bei der Potenzialanalyse gibt es keine Noten!

Idealerweise orientieren sich die Schüler*innen an den Ergebnissen der Potenzialanalyse, um so einen ersten Anhaltspunkt bei der Suche nach ihren Berufsfelderkundungsplätzen zu haben.

Die Teilnahme an einer Potenzialanalyse ist für die Schüler*innen kostenfrei.

Im Rhein-Erft -Kreis werden im Schuljahr 2020/21 von 53 allgemeinbildenden Schulen ca. 4.500 Schüler*innen an der Potenzialanalyse teilnehmen.

BERUFSFELDERKUNDUNG

In Klasse 8 2. Halbjahr sollen die Schülerinnen und Schüler aller Schulformen, anknüpfend an die Ergebnisse aus der Potentialanalyse, mindestens 3 Berufsfelder erkunden. Die Berufsfelderkundungen finden vorrangig in Betrieben statt.

Bei der jeweils eintägigen Berufsfelderkundung (BFE) erfahren die Schülerinnen und Schüler exemplarische Einblicke in berufliche Tätigkeiten und in die betriebliche Praxis. Dies geschieht durch praktische Übungen und kleine Arbeitsproben, den Austausch mit Auszubildenden und Ausbildern sowie den Besuch von einzelnen Arbeitsplätzen und Erläuterungen der Tätigkeiten. Die Berufsfelderkundungen unterstützen die Jugendlichen dabei, realistische Vorstellungen von betrieblichen  Aufgaben und Zukunftsperspektiven zu bekommen.